Claudia und ich brachen heute um halb 5 uhr frueh in richtung der groessten attraktion von ganz suedamerika auf : Machu Picchu! Nach etwas ueber einer stunde und weit ueber 1000 stufen standen wir zu tagesanbruch vor den strengen einlasskontrollen. Ohne fruehzeitige ticketreservierung via internet waere hier bestimmt schluss. Wenig spaeter beeindruckte uns der erste grandiose blick auf die mit nebelschwaden noch mystisch wirkende anlage. Ein paar lamas machten diese kulisse schon fast kitschig. Nach einer schnellen querung durch die inka siedlung trugen wir uns dann in das besucherverzeichnis fuer den angrenzenden berg wayanapicchu ein, fuer den wir uns ebenfalls schon vor monaten eintrittskarten sicherten. Der Aufstieg auf den extrem steilen aber dicht bewachsenen granitturm war fuer mich der beeindruckendste teil des tages! Die aussicht vom exponierten Gipfel ist einfach unbeschreiblich! Den restlichen tag verbrachten wir in den unterschiedlichen vierteln von machu picchu und versuchten den wahnwitzigen menschenmassen bestmoeglich aus dem weg zu gehen. Nachdem wir wieder zu fuss in aguas calientes ankamen konnten wir schliesslich doch noch den dringend benoetigten treibstoff fuer unseren kocher auftreiben: der offensichtlich bekiffte betreiber eines kleinen campingplatzes verkaufte uns einen liter seines persoenlichen benzinvorrats – scheinbar ein wirklich seltenes gut in dieser untypischen stadt. Somit steht unserem trekingabenteuer nichts mehr im wege und wir werden morgen recht frueh zurueck richtung hidro electrico aufbrechen, ehe wir uns fuer 4-5 tage in die bergwelt rund um den 6000er salkantay verabschieden. Am 29. Juni planen wir wieder zurueck in cuzco zu sein, und dann gibt es vielleicht auch wieder eine fortsetzung in diesem blog. Lg, C+K

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