Dienstag 19.6.2012
Ankunft lima 5:40. Mussten ewig aufs gepaeck warten, aber es ist alles angekommen. Sind mitten in der rush hour ins zentrum gefahren. Ideal gelegenes hotel, quasi mitten in der fussgaengerzone. Gefaehrlich wirkte lima nicht, verschiedenste uniformierte fragen einen sogar, ob man hilfe benoetigt. Statt „changing of the guard“ gab es einen staatsbesuch vom portugiesischen praesidenten live. Das zentrum ist ganz schoen hergerichtet aber zu sehen gibts leider auch nicht mehr als in anderen suedamerikanischen staedten. Kirchen, parks, das wars so ziemlich. Leute schaun ist viel interessanter.
Mittwoch 20.6.2012
Gepaeckdepot im hotel ist kein problem. Ab zum flughafen, diesmal ohne rush hour, wir waren sogar so schnell, dass wir kurzfristig noch im frueheren flugzeug platz hatten. Sensationeller flug, grandioses wetter, viele schoene weisse hohe berge. Klaus ist natuerlich gleich ganz nervoes geworden und wollte auf alle gleichzeitig rauf. Willkommen in cuzco! Superschoenes hostal mit heisswasser, supernett, gab gleichmal einen begruessungskokatee. Gleich nebenan war der mercado – ab zum jugo trinken ( leckere fuchtsaefte)!!! Die temperatur unter dem wolkenlosen himmel war geschaetzte 25 grad. Die sonne ist recht stark in 3400 m hoehe. Am placa de armas kamen wir zu einem riesigen umzug, anscheinend von der universitaet, mit unzaehligen folklore tanzgruppen. Die ganze stadt war da anscheinend auf den beinen. Es folgte ein stadtrundgang und ein besuch im inkamuseum. Am abend gings etwas touristischer zu, aber es gibt recht kreative souvenirs. Bald waren wir beide streichfaehig, claudia ist schon waehrend dem reden eingeschlafen…
Donnerstag 21.6.2012
Frueher bus von cuzco nach santa maria. 5 stunden via urubamba. Klaus war von den verkaufern im bus ganz begeistert. Nach erster skepsis hat dann der erste choclo con queso (maiskolben) fantastisch geschmeckt. Die strasse ging zuerst ueber ein schoenes hochplateau und dann ziemlich heftigen serpentinen runter nach urubamba. Schliesslich ging es ueber den 4320 m hohen abra malaga pass. Auf der anderen seite befindet man sich ploetzlich im regenwald. Gleich nach der ankunft in santa maria gings auch schon weiter im taxi nach santa teresa. Die strasse ist ziemlich wild in die steilen talflanken gesprengt. Am fruehen abend relaxten wir noch in den dortigen banos thermales, ehe wir es uns nach ein paar bierchen in unserer einfachen unterkunft bequem machten. Ab 2 uhr nachts ging aber ein furchtbares hundegejaule los, abgeloest durch gockel kikerikies und maeusegequitsche.
Freitag 22.6.2012
Haben gleich eine mitfahrgelegenheit zum hydro electrico gefunden und somit 6 km hatscherei auf der staubstrasse gespart. Es wird gerade ein zweites kraftwerk mit druckstollen gebaut, das erste ist seit ein paar jahren kaputt… Abmarsch zum ersten mal mit vollen rucksaecken, schwer und ungewohnt. Es ist zoemlich heiss, die ersten meter nach aguas calientes gehen ziemlich steil durch den wald hinauf, bis man die zugschienen erreicht. „Zum spass“ sind wir den weg gleich zweimal gegangen, weil wir der meinung waren, dass der weg gleich den schienen entlang fuehren muesste. Naja, wir haetten gleich fragen sollen… Inzwischen kommen uns auch ideen, wo wir noch gewicht haetten sparen koennen, aber das ist eineandere liste. Der elf km lange weg neben den schienen ist richtig angenehm und schattig. Ankunft in aguas calientes um 13:30. Verzweifelte suche nach benzin fuer unseren kocher, im ganzen ort wird aber keines verkauft! Wir haben dann zumindest brennspiritus bekommen, aber leider funktioniert dieser mit unserem msr kocher nicht. 🙁 sofern wir keinen benzin beim hydro electrico in zwei tagen bekommen bedeutet das wohl leider ein paar planaenderungen was unseren salkantay trek angeht… Morgen steht macchu pichu auf dem programm, weshalb wir schon um 4 uhr aufstehn werden.   Fotos gibts erst wieder, wenn wir eine brauchbare internetverbindung haben… Lg, c+k

4 Kommentare zu „Die ersten Tage in Peru“

  • Ulli:

    Danke für die detaillierte Beschreibung, konnte alles in Google Maps super nachverfolgen 🙂 – wünsche euch viel Erfolg auf der Suche nach Benzin

  • Ulli:

    Noch 2 Tipps bezüglich Benzin: die letzte Tankstelle habe ich in Santa Maria erblickt – in Österreich zweigen es unsere Gäste aus dem Osten vom nächst gelegenen abgestellten Fahrzeug ab, vorzugsweise sind das Baufahrzeuge, weil ja mit einem Zug gleich ganz viel raus kommt 🙂

  • Irene:

    danke für den Code! Wünsch euch einen guten „Hatsch“!

  • Evi:

    Hola ihr zwei! Super, dass ihr uns mit eurem Blog auf dem Laufenden haltet. Hoffentlich läuft zwischenzeitlich euer Kocher, damit ihr „Futter“ zubereiten könnt. Wir schließen uns Irene an – „hatscht’s guat“!

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