Nachdem ich bereits am Dienstag mit Eva einen super Tag im Klassiker „Männer ohne Nerven“ hatte und die Verhältnisse im Pinnistal gerade sehr gut sind, brach ich heute wieder Richtung Pinnisalm auf – dieses Mal mit meinem Vater Arno.
Als ersten Eisfall des Tages wählten wir den Vorhang (WI 5-), den wir beide in einer Seillänge im Vorstieg kletterten. Am Ende der Schwierigkeiten fand sich dankenswerter Weise eine perfekte Eissanduhr mit Umlenkkarabiner und auch in der zentralen Linie sparten einem zwei Abalakovs die Kraft selbst Schrauben zu setzen.
Perfekt aufgewärmt ging es dann weiter in Richtung Magier (WI 5/5+). Die Eissäule am Beginn der ersten Seillänge berührt recht solide den Boden, was einem den M7 Felskontakt ersparte. Der alte Profilhaken im Riss hinter der Säule sorgte für ein geborgenes Gefühl und auch die Eisqualität mit zahlreichen Hooks und Tritten beschleunigte das Vorwärtskommen. In der zweiten Seillänge erwartet einen etwas Röhreneis, aber dennoch finden sich meist gute Möglichkeiten solide Schrauben zu setzen.
Zum Abschluss statteten wir der Eiszeit (WI 5-) einen kurzen Besuch ab. Die erste Seillänge ist um einiges steiler, als man von unten vielleicht annehmen möchte, aber die zahlreichen Begehungen erleichterten auch hier das Klettern. In der kurzen zweiten Seillänge wird’s dann richtig senkrecht, aber auch hier ist die Eisqualität perfekt.
Solche intensiven Klettertage sind immer wieder ein Highlight – ganz Besonders wenn man sie mit seinem Vater erleben kann!