„Siehe Rébuffat“ sollte im Brockhaus unter „alpine Genusskletterei“ vermerkt sein … Dank des unkomplizierten Zustiegs, unbeschreiblicher Felsqualität, toller Linie, einem Wahnsinnspanorama und noch unkomplizierterem Abstieg lässt sich der große Andrang zu dieser Route sehr leicht verkraften. Es ist völlig egal, wenn man einmal eine halbe Stunde oder noch länger am bequemen Standplatz warten muss – die Tour dürfte ohnehin mindestens zehn Seillängen mehr haben!
Was für ein grandioser Abschluss eines tollen Frankreich-Urlaubs!
Tipps und Tricks:
- Im Internet finden sich unzählige Infos zur Tour.
- Ideal wären ultraleichte Alu-Steigeisen und Pickel für den Zustieg.
- Über die Route abzuseilen, ist sicher möglich, aber wegen der vielen Seilschaften irgendwie unsympathisch. Man würde zu viele Fotos ruinieren …
- In den schweren Seillängen stecken sehr viele Haken bzw. lassen sich beliebig viele Friends unterbringen.
- Im oberen Drittel lassen sich ein paar steilere Varianten klettern.
- Den Partner vom Gipfel am besten passiv zur Aussichtsplattform ablassen – so kann dieser das Seil geschickt hinter die Eisenstifte legen.