{"id":797,"date":"2014-01-12T19:36:50","date_gmt":"2014-01-12T17:36:50","guid":{"rendered":"http:\/\/higher-ground.at\/?p=797"},"modified":"2014-01-12T19:36:50","modified_gmt":"2014-01-12T17:36:50","slug":"vom-hochalter-zum-mugkogl-netter-grat-mit-ordentlich-tiefblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/higher-ground.at\/?p=797","title":{"rendered":"Vom Hochalter zum Mugkogl &#8211; Netter Grat mit ordentlich Tiefblick"},"content":{"rendered":"<p>Kurz nachdem wir den Gipfel des Hochalters mit dem Ziel Irzw\u00e4nde in Richtung Westen verlassen hatten wurde uns folgendes klar: Wenn wir die kommende Nacht nicht auf dem extrem anspruchsvollen Grat verbringen wollen, dann muss ein Ersatzziel her! Zur\u00fcck bei der Wetterstation am Hochalter stach uns deshalb der deutlich leichter anmutende Grat hin\u00fcber zum Mugkogel ins Auge.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Schon bald belohnt einen der Mugkogel Westgrat mit exponierten Stellen und beeindruckend steilen Tiefblicken Richtung Norden. Am Fu\u00df eines markanten Gratturmes findet sich ein Normalhaken mit Seilschlinge. Erst zu sp\u00e4t bemerkte ich auch den Standplatz auf der Spitze des Gratturms &#8211; ich sch\u00e4tze die Kletterei hinauf zur Turmspitze liegt irgendwo im 4. Schwierigkeitsgrat. Claudia und ich verzichteten auf den Turm der leicht auf seiner S\u00fcdseite umgangen werden kann. Gleich dahinter erwartete uns aber eine ca. 15-20 m hohe Wandstelle, welche die Schl\u00fcsselstelle unserer Tour darstellte. Genau an der schwersten Stelle kann man einen perfekten Friend (Camalot 0,75 &#8211; gr\u00fcn) und gleich dahinter noch einen zweiten (Camalot 0,5 &#8211; violett) legen.<\/p>\n<p>Nach dieser Steilstufe bewegt man sich direkt am Grat, welcher mit K\u00f6pfelschlingen recht gut zum absichern ist. Vorsicht gebietet die m\u00e4\u00dfige Felsqualit\u00e4t &#8211; beim balancieren am unerwartet ausgesetzten Grat sollte man immer mit losen Steinen und Bl\u00f6cken rechnen. Daf\u00fcr war der Grat bei unserer Begehung meist gar nicht \u00fcberwechtet. Bald wird das Gel\u00e4nde wieder einfacher und man erreicht schnell das kleine Steinm\u00e4nnchen am Gipfel.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>Wir stiegen mehr oder weniger in Falllinie vom Gipfel Richtung S\u00fcden ab. Dieser Abstieg ist aber nur bei entsprechend sicherer Lawinensituation bzw. bei quasi aperen Verh\u00e4ltnissen zu empfehlen. Eine Rinne f\u00fchrt einen hinunter zu einem pr\u00e4parierten Weg.<\/p>\n<p><strong>Res\u00fcmee:<\/strong><\/p>\n<p>Zugegeben &#8211; von K\u00fchtai aus sieht der Grat nicht besonders spektakul\u00e4r aus, aber vor Ort \u00fcberrascht er mit teilweise richtig ausgesetzten Passagen und netten Kletterstellen. Die einfache Erreichbarkeit mittels Seilbahn und der schnelle Abstieg \u00fcber die S\u00fcdflanke entsch\u00e4digen auch f\u00fcr die teils schlechte Felsqualit\u00e4t. Alles in allem ein lohnendes, nicht allzu ernstes Unterfangen mit herrlichem Ausblick auf die beliebten Skitourenberge in der Umgebung.<\/p>\n<p><strong>Tipps f\u00fcr Wiederholer:<\/strong><\/p>\n<p>Bei uns lag fast kein Schnee, aber auch in schneereicheren Wintern ist der Hochalter von der Bergstation der gleichnamigen Seilbahn meist halbwegs gut ohne Ski zu erreichen.<\/p>\n<p>Ein Set Camalots bis zur Gr\u00f6\u00dfe 2 (gelb) und ein paar Klemmkeile sind f\u00fcr die Kletterstellen kein Luxus. Ansonsten reichen ein paar lange Bandschlingen f\u00fcr die Felsk\u00f6pfe.<\/p>\n<p>Die Angaben im Alpenvereinsf\u00fchrer von Walter Klier (II, 1\/2 Stunde) finde ich untertrieben. Die Schl\u00fcsselstelle w\u00fcrde ich mindestens mit III+ bewerten, aber vielleicht kann man diese auch s\u00fcdseitig umgehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz nachdem wir den Gipfel des Hochalters mit dem Ziel Irzw\u00e4nde in Richtung Westen verlassen hatten wurde uns folgendes klar: Wenn wir die kommende Nacht nicht auf dem extrem anspruchsvollen Grat verbringen wollen, dann muss ein Ersatzziel her! 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