{"id":591,"date":"2012-09-12T14:32:33","date_gmt":"2012-09-12T12:32:33","guid":{"rendered":"http:\/\/higher-ground.at\/forum\/?p=591"},"modified":"2012-09-12T14:34:37","modified_gmt":"2012-09-12T12:34:37","slug":"crozzon-di-brenta-via-delle-guide-880-m-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/higher-ground.at\/?p=591","title":{"rendered":"Crozzon di Brenta &#8211; Via delle Guide (880 m, V+)"},"content":{"rendered":"<p>Dass mein Vater und ich j\u00e4hrlich zumindest eine gro\u00dfe Tour zusammen machen ist mittlerweile zur sch\u00f6nen Tradition geworden. Heuer statteten wir der Brenta, also den westlichen Dolomiten einen Besuch ab und bestiegen den m\u00e4chtigen Crozzon \u00fcber seine Nordostwand.<\/p>\n<p>Obwohl wir Montagabend erst um 20 Uhr, und damit eine Stunde zu sp\u00e4t, auf der Brentei H\u00fctte ankamen, wurde uns trotzdem noch ein Abendessen serviert. Die H\u00fctte punktet nicht nur durch die gute K\u00fcche sondern auch durch die nette Bedienung und die kleinen Zimmer!<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderUm 6:15 Uhr brachen wir am n\u00e4chsten Morgen in Richtung Einstieg auf, um \u00a07:20 kletterten wir los. Der Einstieg befindet sich am Auslauf der ber\u00fchmten Cima Tosa Eisrinne, aus welcher man den ganzen Tag den Steinschlag donnern h\u00f6rt. Die erste Seill\u00e4nge bietet auch gleich eine der schwereren Stellen der Tour, aber vielleicht sind auch nur die kalten Finger daran schuld, dass ich mich in der leicht \u00fcberh\u00e4ngenden Passage gar nicht leicht tat.<\/p>\n<p>Der Routenverlauf ist dann meist recht logisch, in der zweiten Schl\u00fcssell\u00e4nge, den schwarzen Platten, muss man aber die Augen offen halten. Der Fels ist immer Perfekt und bietet gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten gute Zwischensicherungen zu platzieren. Nach 6 h 15 min standen wir am \u00fcberraschend flachen Gipfelplateau.<\/p>\n<p>Der anspruchsvollste Teil der Route beginnt aber am Gipfel des Crozzon: Die Traverse hin\u00fcber zum Gipfel der Cima Tosa! Mein Vater und ich haben daf\u00fcr 1 h 15 min gebraucht, wovon man sich 1 h 10 min in absoluter Absturzgefahr befindet! Absolute Trittsicherheit im sehr ausgesetzten Schutt- und Schrofengel\u00e4nde ist hier ein Muss. Erreicht man lebend die Cima Tosa ist aber noch lange nicht Schluss: Weitere 3 bis 4 Stunden k\u00f6nnen f\u00fcr den weiteren Abstieg bis zum Auto berechnet werden!<\/p>\n<p>Alles in allem ein beeindruckendes und nicht zu untersch\u00e4tzendes Bergabenteuer, bei dem die Kletterroute nur einen Teil der Schwierigkeiten darstellt.<\/p>\n<p><strong>Tipps f\u00fcr Wiederholer:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><em>Anfahrt:<\/em><em> <\/em>Innsbruck &#8211; Rif. Vallesinella: knappe 3 Stunden<\/li>\n<li><em>Zustieg zur H\u00fctte: <\/em>Vom Rif. Vallesinella zum Rif. Brentei: 1,5 Stunden flottes gehen<\/li>\n<li><em>Zustieg zur Wand:<\/em> 1 Sunde<\/li>\n<li><em>Einstieg: <\/em>Ein paar Meter den Auslauf der C.T.-Eisrinne hinauf. Die Rote Markierung + Schriftzug befindet sich erst nach etwa 10 Klettermeter, also h\u00f6her als der eigentliche Einstieg.<\/li>\n<li><em>Absicherung:<\/em> An fast allen Standpl\u00e4tzen mindestens zwei Normalhaken. In den meisten Seill\u00e4ngen auch ein paar Normalhaken. Zus\u00e4tzlich ein Set Cams von #0.3 (blau) bis #3 (blau) mitnehmen! Viele Schlingen f\u00fcr Sanduhren!<\/li>\n<li><em>Abstieg:<\/em> Wer im beschriebenen Absturzgel\u00e4nde Probleme hat sollte eine Nacht in der Biwakschachtel in Erw\u00e4gung ziehen, damit ein ganzer Tag f\u00fcr die Traverse und den Abstieg zur Verf\u00fcgung steht. Ordentliches sichern kostet aufgrund der Felsqualit\u00e4t (keine brauchbaren Felsk\u00f6pfe oder Risse) sicher extrem viel Zeit (Hammer und Haken!). Fr\u00fcher in der Saison ist definitiv mit Schnee und Eis zu rechnen (Steigeisen!) Sehr viele Steinm\u00e4nnchen weisen einem den Weg &#8211; bei Nebel kann die Wegfindung aber schnell problematisch werden.<\/li>\n<\/ul>\nngg_shortcode_1_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass mein Vater und ich j\u00e4hrlich zumindest eine gro\u00dfe Tour zusammen machen ist mittlerweile zur sch\u00f6nen Tradition geworden. Heuer statteten wir der Brenta, also den westlichen Dolomiten einen Besuch ab und bestiegen den m\u00e4chtigen Crozzon \u00fcber seine Nordostwand. 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