{"id":426,"date":"2011-09-19T22:04:42","date_gmt":"2011-09-19T20:04:42","guid":{"rendered":"http:\/\/higher-ground.at\/forum\/?p=426"},"modified":"2011-09-19T22:04:58","modified_gmt":"2011-09-19T20:04:58","slug":"eine-woche-im-paradies-7-tage-chamonix-7-tage-sonnenschein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/higher-ground.at\/?p=426","title":{"rendered":"Eine Woche im Paradies: 7 Tage Chamonix &#8211; 7 Tage Sonnenschein"},"content":{"rendered":"<p>Gl\u00fcck muss man haben: Genau in jener Woche in der wir (Claudia, Eva, Josy und ich) einen Chamonix-Urlaub machten, bescherte uns der franz\u00f6sische Wettergott Prachtwetter vom Feinsten!<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Samstag &#8211; 10. September 2011<br \/>\n<\/strong>Nach einer 8 st\u00fcndigen Autofahrt \u00fcber die Schweizer P\u00e4sse braucht man dringend noch ein bisschen Bewegung. Am ber\u00fchmten Bolderblock von Pierre d\u2019Orthaz fanden wir genau das was wir suchten: Perfekten Granit zum (wieder-)kennenlernen mit extrem kurzem Zustieg.<\/p>\n<p><strong>ngg_shortcode_0_placeholderSonntag &#8211; 11. September 2011<\/strong><br \/>\nMit der ersten Gondel ging es hinauf auf die Aguille du Midi &#8211; unser Ziel: der Cosmiques Grat. Dieser relativ kurze Grat ist wohl eine der besten Akklimatisations-Touren des gesamten Massivs. In etwa 3,5 Stunden kletterten wir in diesem unbeschreiblichen Ambiente von der gleichnamigen H\u00fctte zur\u00fcck zur Seilbahnstation.<\/p>\n<p><strong>Montag &#8211; 12. September 2011<br \/>\n<\/strong>Eva und Josy verbrachten den Tag am (steinschlag-)gef\u00e4hrlichen Zustieg zur Gouter-H\u00fctte, weil sie am n\u00e4chsten Tag den wohl begehrtesten Gipfel in Chamonix abhaken wollten. Da Claudia und ich das Vergn\u00fcgen schon vor ein paar Monaten mit Tourenskiern hatten brachen wir fr\u00fch morgens abermals auf zur Midi-Seilbahn. Leider hatte es in der Nacht etwas geschneit, weshalb die erste Gondel eine Stunde sp\u00e4ter abfuhr. Unsere geplante Tour &#8211; der Trident du Tacul stand daher bereits jetzt aus Zeitgr\u00fcnden auf wackeligen Beinen. Wir mussten dann noch den gesamten Weg quer durch das Vallee Blanche selber spuren und hatten beide die eine oder andere unheimliche Begegnung mit einer zugewehten Gletscherspalte&#8230; Nach eine beeindruckend Spaltenreichen Abk\u00fcrzung unter dem Tacul standen wir schlie\u00dflich am Einstieg des Tridents. Wir stiegen zwar noch in die Route ein, doch um nicht zu sp\u00e4t auf der Torino-H\u00fctte anzukommen und um unsere Kr\u00e4fte zu schonen seilten wir bald wieder ab. Am sp\u00e4ten Nachmittag erreichten wir die neue Torino H\u00fctte, in deren Umgebung gerade eine neue Seilbahnstation errichtet wird. Beeindruckende Baustelle!<\/p>\n<p><strong>ngg_shortcode_1_placeholderDienstag &#8211; 13. September 2011<br \/>\n<\/strong>Gegen 7 Uhr brachen wir zusammen mit etwa 10 Italienern auf in Richtung Dent du Geant. Nach einer Stunde am Gletscher und weiteren 1,5 Stunden Blockwerk standen wir am Einstieg. In den schwereren Seill\u00e4ngen h\u00e4ngen (leider) dicke Taue, die einem manchmal beim Freiklettern etwas behindern. Die Risse sind einfach herrlich und so konnten Claudia und ich alles rotpunkt (ohne Taue), mehr oder weniger in Wechself\u00fchrung klettern. An der Abseilpiste blockierten uns dann leider die schon erw\u00e4hnten Italiener, was damit endete, dass wir um 20 Minuten die letzte Fahrt mit der Helbronner-Seilbahn verpassten&#8230; Die resultierende R\u00fcckfahrt mit der italienischer Seilbahn nach Courmayeur und Taxi bzw. Bus zur\u00fcck nach Chamonix war nat\u00fcrlich nicht gerade die kostensparendste Alternative!<br \/>\nGratulation an dieser Stelle an Team Eva und Josef, die schon zu Sonnenaufgang auf 4809m und somit auf dem h\u00f6chsten Punkt Mitteleuropas standen!<\/p>\n<p><strong>Mittwoch &#8211; 14. September 2011<br \/>\n<\/strong>Um uns alle ein wenig zu erholen verbrachten wir den Tag auf &#8222;der anderen&#8220; Talseite &#8211; am Brevent. Wir hakten mehrere Sportkletterrouten ab und schlie\u00dflich stiegen Claudia und ich noch in die beliebte Mehrseill\u00e4ngenroute &#8222;Frison-Roche&#8220; an der Brevent S\u00fcdwand ein.<\/p>\n<p><strong>ngg_shortcode_2_placeholderDonnerstag &#8211; 15. September 2011<br \/>\n<\/strong>Da Josy sich nicht ganz fit f\u00fchlte, bzw er noch zu einer Autowerkst\u00e4tte musste durfte ich an diesem Tag gleich mit zwei h\u00fcbschen Bergsteigerinnen in die Midi-Seilbahn einsteigen. Von der Mittelstation querten wir \u00fcber zerm\u00fcrbendes Blockgel\u00e4nde bis zum Einstieg des Aguille de l&#8217;M NNO-Grates. Claudia und ich hatten f\u00fcr den morgigen Tag eigentlich die Gd. Charmoz-Grepon-\u00dcberschreitung geplant, weshalb unsere Rucks\u00e4cke randvoll mit Biwak-Ausr\u00fcstung gef\u00fcllt waren. Auf der Mor\u00e4ne vor dem Nautillons Gletscher findet sich ein ausgezeichneter Schlafplatz und wir konnten unser Gep\u00e4ck endlich etwas f\u00fcr die heutige Tour erleichtern.<br \/>\nDie Route auf das &#8222;M&#8220; bietet Granit-Risskletterei vom Feisten, auch wenn manche Stellen schon ziemlich glattpoliert sind. Die neidischen Blicke eines Chamonixer Bergf\u00fchrers, der &#8222;nur&#8220; einen, noch dazu m\u00e4nnlichen Gast hatte versch\u00f6nerten mir den ohnehin tollen Gipfel. Super geklettert M\u00e4dls!<br \/>\nClaudia und ich hatten heute einen relativ kurzen Abstieg, da nur Eva zur\u00fcck zur Midi-Mittelstation musste. Wir machten es uns derweil mit einer Flasche Wein im Abendrot gem\u00fctlich.<\/p>\n<p><strong>Freitag &#8211; 16. September 2011<br \/>\n<\/strong>Dass der Zustieg \u00fcber den Nautillons-Gletscher Eisschlag-gef\u00e4hrdet ist wussten wir nat\u00fcrlich schon, aber das angsteinfl\u00f6\u00dfende Gedonnere von herabst\u00fcrzenden Eismassen w\u00e4hrend der ganzen Nacht leistete dann doch ganze Arbeit: Wir bschlossen unseren ohnehin schon \u00fcberm\u00fcdeten K\u00f6rpern einen Erhohlungstag zukommen zu lassen &#8211; trotz wolkenlosem Himmel.<\/p>\n<p><strong>Samstag &#8211; 17. September 2011<br \/>\n<\/strong>Irgendwann musste die Sch\u00f6nwetter-Periode ja zu Ende gehen, und so wurde heute leider nichts mit der geplanten Tour (Rebuffat) an der Midi-S\u00fcdwand&#8230; Stattdessen traten wir die Heimreise an und g\u00f6nnten uns in der Altstadt von Bern noch eine hei\u00dfe, schweizer Schokolade.<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gl\u00fcck muss man haben: Genau in jener Woche in der wir (Claudia, Eva, Josy und ich) einen Chamonix-Urlaub machten, bescherte uns der franz\u00f6sische Wettergott Prachtwetter vom Feinsten! Samstag &#8211; 10. September 2011 Nach einer 8 st\u00fcndigen Autofahrt \u00fcber die Schweizer P\u00e4sse braucht man dringend noch ein bisschen Bewegung. 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