Two years ago, while climbing the Nose on El Capitan, Tom and me decided to paddle down a remote river in Alaska or Canada someday. After some time of research a decision was made: We’ll go for the Hart River in Canada’s Yukon Territory. I paddled down the Yukon from Whitehorse to Dawson and the Beaver Creek north of Fairbanks Alaska a long time ago with my parents – but nothing could prepare me for the experience at the Hart River.

Together with our “better halfs” Claudia and Daniela we took a direct flight from Frankfurt to Whitehorse. Unfortunately there’s no real alternative to renting a car in Whitehorse and then driving to the small city of Mayo (after you bought everything you need in Whitehorse of course). You’ll park your rental car for the next 2 weeks or so in Mayo. In Mayo you get on a Float Plane, operated by Blacksheep Aviation. Since we had two inflatable boats we managed to get everything into a Beaver.

After a little bit more than half an hour you land at the northern end of Elliot Lake. We stayed there for the first night – there are some small but nice ledges on a small hill where you can place your tents.

The next day I was glad to have precise maps and a GPS receiver for the first time, because the start of Elliot Creek is really narrow. The next 2 days we spent lining, hauling and carrying our boat down to the confluence with the Hart River at KM 25. We were glad that most of the trees hanging into the water had already been cut by somebody else, but don’t take that for granted and bring a good saw!

On the second day of our journey it began to rain… and except for some breaks it was raining for the next 2 weeks as well. The rain, cold northern winds and the demanding river made it a tough undertaking. Water levels started to rise and the Hart River flew with speeds up to 18 km/h. There are only few and short sections where you can relax and not take too much care for maneuvering.

We made two hikes – the first up to Netro Mountain. There is a really good campsite on river left at the mouth of a dry creek which leads you directly to Netro Mountain. The view from the summit is amazing because you can see the most spectacular part of the whole River. Be sure to spend some time between KM 130 and KM 160!

Although the land gets flat after KM 240 the river starts to show his teeth. There are several rapids, starting at KM 251. The next bigger rapids are at KM 167,5. I decided to line our boat, which is really easy on river left. Tom and Dani enjoyed the whitewater and so we got some awesome pictures of them in the middle of the big waves.

At KM 289 you reach the confluence with the Peel River. As soon as you get there cross the Peel and enjoy a perfect gavel bar campsite just a couple of meters upstream the Peel.

The next day will lead you through the most difficult part of the whole journey. Since the water level was high I don’t think that you could have paddled all the rapids with an open canoe. There are some really serious rapids at KM 296 and most of all at KM 301. We were able toline all of the rapids on the left side of the river but many people prefer to portage. Be sure to have your eyes open for the spectacular fossils at KM 302!

Since the gravel bar at the mouth of Canyon Creek is in really bad conditions (muddy), place your last camp at the huge gravel bar in the middle of the river at KM 307. As soon as you can hear your Float plane coming jump into your boat and cross the Peel to the Pick-Up at Canyon Creek.

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ToporamaMaps

 

 

 

 

 

Seit dem letzten Winter wollte ich unbedingt auf einen der schönsten Gipfel der Kalkkögel klettern: den N-Turm. Von der Kemater Alm starteten wir den langen Zustieg via Adolf Pichler Hütte – AK-Scharte und Gsaller-Steig. Am Gsaller-Steig geht man noch am Fuß des N-Turms vorbei bevor man über die Schotterreiße hinauf zur N-Turm Scharte zwischen N-Turm und Steingrubenwand geht. Der Routenverlauf ist ab hier komplett einsehbar (siehe Foto).

SL1: Über eine kurze Steilstufe am Einstieg quert man über schuttbedeckte Bänder bis an den Beginn eines markanten Kamins. Hier lässt sich an Friends ein perfekter Standplatz basteln.

SL2: Es geht durch das Risssystem im breiten Kamin hinauf bis auf die Gratschulter (1 Normalhaken ganz oben, aber viele gute Möglichkeiten für Friends und Klemmblock-Schlingen). Am Grat angekommen quert man auf dem Band nach rechts bis zum Beginn des eigentlichen Millerrisses. Der Standplatz  besteht aus einem Normalhaken, einem Klemmblock und einem festsitzenden Friend. Drei Meter rechts oberhalb gäbe es einen zweiten Standplatz an 2 Normalhaken – ist aber Steinschlag-Technisch kein großer Vorteil. Mit einer Reepschnur bauten wir diesen alternativen Stand zu einem Abseilstand aus.

SL3: Zuerst rechts außerhalb vom Riss und dann zur Schlüsselstelle an einem kleinen Überhang des Risses (Normalhaken, Knotenschlinge und perfekte Möglichkeit für einen Friend). Nach diesem Aufschwung (V) kann man entweder dem Risskamin folgen (ein Normalhaken, etwas brüchig) oder die Stelle links umgehen (wahrscheinlich schöner).

Abstieg: Wir seilten uns über die Route bzw. von oben gesehen etwas links davon ab. Dazu den Gipfel-Standplatz (2 Normalhaken mit Seilstück) des Normalwegs und den alternativen Standplatz am Beginn der dritten Seillänge nutzen. Beim Abziehen auf Steinschlag achten – ein größerer Block zerstörte eines unserer Halbseile…

Resüme: Die Felsqualität ist für Kalkkögelverhältnisse recht gut und die beiden oberen Seillängen bieten wirklich schöne und interessante Kletterpassagen.

 

Claudia und ich entschlossen uns über den Gsaller-Steig weiter bis zur Hochtennspitze zu gehen. Vom Hochtennboden stiegen wir weglos ab zum Papstkreuz und von dort auf dem markierten Steig zur Kemater Alm.

Rettet die Kalkkögel!

Schon seit langer Zeit planen Martin und ich eine gemeinsame Klettertour – und jetzt hat es endlich geklappt… aber richtig! Eigentlich war das Tagesziel “nur” die Kreatour zu klettern. Dabei handelt es sich um eine grandiose Linie durch den rechten Bereich der Wandalmwand, welche von meinem Freund Uwe Eder erstbestiegen wurde. Die Absicherung besteht größtenteils aus Normalhaken, ab und zu einem Bohrhaken und viel Platz und Möglichkeit zum selber absichern mit Friends und Keilen.
Die Highlights der Route:
SL 2 und 3: perfekte Verschneidungen die sich mit mittleren bis größeren Friends sicher gestalten lassen.
SL 4: etwas unheimlicher Platten-Runout bis zum ersten Bohrhaken. Die 4. und 5. SL lassen sich gut zusammenhängen.
SL 6: Der Quergang schaut schwieriger aus als er ist (7-). Zwei Bohrhaken vermeiden Angstgefühle.
SL 8: Tolle Schlüssellänge (7) über gut abgesicherten Überhang. Die Kante/Verschneidung nach dem Überhang sollte man auch nicht unterschätzen. Die letzte kurze SL könnte man gleich dranhängen.

Die Kreatour ist bestimmt eine Perle des Zillertals (in Anlehnung an die Routenbeschreibungen in Arco…) und die Bewertung 7, R3 meiner Meinung nach angemessen.

Entgegen unserer Erwartungen waren Martin und ich schon nach ca. 3,5 Stunden und einer astreinen on-sight-Begehung zurück beim Auto. Nachdem ich Martin von meinem Langzeitprojekt “Sei Poet” erzählte war das Nachmittagsprogramm quasi schon beschlossene Sache: Rucksack wieder Schultern und rauf zum benachbarten Taufenkopf.
Die ersten 2 Seillängen kannte ich schon von der “Sei Prophet” (Claudia hat hier die erste Damenbegehung). Danach quert man etwas botanisch nach links unter die beeindruckend glatte Wand, welche durch ein Risssystem durchzogen wird. Und dieses Risssystem hat’s in sich! Das Training an der Crack-Machine im Keller hat sich scheinbar ausgezahlt, denn hier hilft oft nur noch hand- und fist-jamming! Leider hatten wir nicht genug große Cams dabei – deshalb mussten wir in de
n beiden Risslängen back-cleanen – das kostet Kraft und Nerven! Dennoch konnten wir alle Stellen der Route frei klettern.
Die Highlights der Sei Poet:
SL 3: Vom Stand nach links queren und nicht die erste Verschneidung, sondern erst hinter dem Eck hinauf klettern.
SL 4: Jetzt geht’s los! Kraftige Risskletterei mit einem Bohrhaken in der Mitte der SL. Camalots der Größe 3 (blau) und 4 (grau) (am besten gleich jeweils 2) dringend benötigt!
SL 5: Wir sind die linke “Lyriker Variante” geklettert. Die rechte Variante sieht zwar leichter aus, aber die letzten Meter zum Stand haben’s glaube ich in sich! Wieder dringend benötigt: Cams 2, 3 und 4! In der ganzen SL steckt nur ein Haken gleich nach dem Stand – der Rest ist komplett clean.
SL 6: Die Originallinie (VI+) ist wunderschön und gut mit Bohrhaken abgesichert. Knackiger Start.
SL 7: Die letzten 3 Meter der Route hängen stark über und verlangen einem im Schwierigkeitsgrad 8- nochmal alles ab. Dafür ist die Absicherung mit Bohrhaken aber sehr gut und man kann den Zusatzballast der Friends getrost dem Partner umhängen.

Wichtigster Tipp: Kauft den Kletterführer von Uwe:

Kletterführer Zillertal

 

 

 

Schon seit langer Zeit ärgert es mich ungemein, dass ich ein miserabler Risskletterer bin! Aber wo soll man diese spezielle Klettertechnik bei uns schon effizient üben – weit und breit nur Kalk- und Gneis- Kletterei… Und wenn ich dann doch einmal vor einem Riss stehe? Dann versuche ich ihn krampfhaft zu “piazen” oder ich klettere um 2 Grade schwerer an kleinen Leisten daneben…

Von meinen Reisen ins Yosemite Valley oder zu den Sandsteinfelsen in Utha weiß ich, dass ich mit diesem Problem nicht alleine bin… Ein anderer “Leidensgenosse” ist Stefano, ein netter Kerl aus Italien, den wir letzten Sommer beinahe in den Red Rocks getroffen hätten. Kennengelernt haben wir uns über Umwege erst bei der Alpinmesse in Innsbruck, und auf Stefano’s Website http://becauseflatsucks.blogspot.co.at/ habe ich eine wertvolle Linksammlung für sogenannte “Crack Machines” gefunden: Link

Mir gefiel gleich die erste Bauanleitung am besten: Link

Lucky und ich mobilisierten unsere gesamten Tischler-Fähigkeiten und schufen ein wahres Crack-Machine-Monster: 2,4 m lang, ca. 60 cm breit, mit bis zu 6 verschiedene Rissbreiten nebeneinander. Um die Raumhöhe besser zu nutzen hängt das Risssystem ca. 73 Grad aus der Vertikalen.

Die derzeit größten Erfolge bestehen darin überhaupt vom Boden abzuheben, aber noch sind wir optimistisch irgendwann in Indian Creek klettern zu können!

 

Gerhard [LINK] tobte sich in den vergangenen Tagen in den diversen südseitigen Rinnen der Schlick so richtig aus. Sein letzter Streich war die “Canale Dentro” [LINK], die vom Südfuß der Riepenwand bis in die Scharte zwischen Riepenwand und Großer Ochsenwand führt. Dort angelangt wechselt man auf die Nordseite und stapft dann eine weitere Rinne hinauf bis zum Gipfelgrat. Hier deponiert man seine Ski und erreicht dann den Gipfel der Gr. Ochsenwand unschwierig über den SW-Grat.

Claudia, Lucky und ich hielten uns anfangs noch alle Optionen offen (schließlich hat Gerhard eine ganze Rinnen-Trilogie publiziert), entschieden uns dann aber doch zu Gunsten der rechten Rinne – nicht zuletzt da noch keiner von uns im Winter auf dem dritthöchsten Gipfel der Kalkkögel stand.

Unsere Freizeittickets brachten uns zügig hoch bis zur Bergstation der Zirmachbahn. Von hier querten wir bis zum “Einstieg” in die Rinne. Links hinauf zieht ein mindestens gleich beeindruckendes Couloir bis in die Scharte zwischen Schlicker Seespitze und Riepenwand – wir spurten uns aber wie gesagt die rechte Rinne hoch.

Besonders beeindruckend sind die vielen Eislinien, welche sich beidseitig an den steilen Felswänden gebildet hatten. Derzeit sind die Temperaturen zwar für die meist dünnen Eisauflagen zu hoch, aber einige der Mixed-Möglichkeiten sollte man für kältere Tage im Hinterkopf behalten…

Nach ziemlich genau 100 (!) Spitzkehren und zwei unguten Stapf-Passagen erreichten wir die Scharte. Von hier quert man nordseitig unschwierig nach rechts (NO). Eine weitere Schneerinne führt einen direkt bis zum Gipfelgrat. Von der Scharte bis zum Gipfel haben wir ca. 40 Minuten gebraucht (anstrengendes Stapfen).

Der Schnee war föhnbedingt natürlich nicht der allerbeste, aber so schlecht dann auch wieder nicht. Mit ungefähr gleich vielen Schwüngen wie Spitzkehren gelangten wir zügig retour zur Piste in der Schlick.

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