Durch eine sagenhafte Verkettung glücklicher Umstände konnten Andi und ich einen grandiosen Tag im Karwendel verbringen. Dazu gehören:

  • Schönes Wetter am Wochenende
  • Schlechtes Wetter an den Tagen davor
  • Herrlicher Neuschnee
  • Niedere Lawinengefahr
  • Richtiges Timing

Hat man jetzt noch einen tollen Skipartner steht einem unvergesslichen Abenteuer im Karwendel nichts mehr entgegen!

Die Tour im Detail:

Mit der zweiten Gondel ging’s hinauf auf das Hafelekar und von dort in 10 Minuten auf den Gipfel der  Hafelekarspitze. Wir staunten nicht schlecht als wir sahen, dass die steile Rinne, welche direkt vom Gipfel Richtung NO zieht, noch unbefahren war. Die anderen Skitourengeher bevorzugten die Abfahrt von der Scharte (Punkt 2272 AV-Karte), weshalb sich Andi als erster in die etwa 45 Grad steile Rinne stürzen durfte! Anschließend ging es über kupiertes Gelände mit herrlichem Pulver weiter durch das Hafelekar ins Grubach.

Es folgte der erste Aufstieg des heutigen Tages über den breiten Rücken des Niederbrandjochs bis zum Gleirschtaler Brandjoch. Vor dem Gipfel gilt es ein kurzes, aber ausgesetztes Gratstück zu überwinden. Als ich sah, dass eine weitere Skitourengruppe direkt von Westen her über eine Rinne auf das Brandjoch aufstieg hieß es Gas geben – schließlich galt es wieder als erste durch die Rinne Richtung Pfeishütte abzufahren. Der schnelle Aufstieg zahlte sich aus: Dieses mal war ich es, der die ersten Turns in den Tiefschnee ziehen durfte!

Da südseitige Hänge schon etwas von der Sonne in Mitleidenschaft gezogen waren entschlossen wir uns kurzerhand nicht, wie ursprünglich geplant, über die Arzler Scharte abzufahren, sondern  über das Stempeljoch ins Halltal zu fahren. Diese Entscheidung stellte sich als Volltreffer heraus: Zu unserem Erstaunen (ja, schon wieder) waren bis jetzt maximal 5 Personen vom Stempeljoch abgefahren, was uns die dritte perfekte Abfahrt erlaubte.

Völlig begeistert von den Verhältnissen stiegen wir zu guter Letzt ein Stück Richtung Wildanger Spitze auf um einen finalen Powder-Hang hinab zu den Herrenhäusern genießen zu können.

Danke an Andi für den Anruf am Vorabend und den unvergesslichen Tag im Tiefschnee! Vielen Dank auch an Claudia und Michi, die uns in Absam abholten und mit uns dieses Erlebnis feierten!

Tipps:

  • Von mir aufgezeichneter GPS-Track als GoogleEarth-File: DOWNLOAD (KML) – rechts Klick – “Ziel speichern unter”
  • Ich würde die Tour nur bei Lawinenstufe 2 oder weniger machen!
  • Trotz niederer Lawinenstufe wegen der steilen Abfahrten jeden Hang kritisch beurteilen!
  • Die Aufstiege sind skitechnisch einfach, das kurze Gratstück vor dem Gleirschtaler Brandjoch erfordert aber Trittsicherheit!

Default Gallery Type Template

This is the default gallery type template, located in:
/kunden/277234_6094/webseiten/forum/wp-content/plugins/nextgen-gallery/products/photocrati_nextgen/modules/nextgen_gallery_display/templates/index.php.

If you're seeing this, it's because the gallery type you selected has not provided a template of it's own.

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Archiv